Geschichte der Koi

 

Koikauf ist Vertrauenssache, so heißt es im Allgemeinen.

In den letzten Jahren sind die Medien dermaßen auf Koi abgefahren,

dass es einem als Koiliebhaber schon Angst und Bange werden könnte.

Auch noch der einfachste Billigkoi mutierte über Nacht zur Kapitalanlage.

Biedere Bürger, die einige Koi ihr Eigen nennen, wurden

über Nacht zu reichen Snobs ernannt. Ich möchte hier

nicht ausschließen, dass es sündhaft teure Koi gibt, und Menschen

die solche besitzen gibt es auch. Nur reden wir doch zuerst

einmal über ganz normale Koi und ihre Bedürfnisse.

Leider werden oft erst die Koi gekauft und dann stellt man fest,

dass man ihren Lebensraum nicht optimal vorbereitet hat.

Daher hier ein paar Eckdaten zur Koi-Haltung:

Der Koiteich sollte nicht weniger als 15.000 l Inhalt

haben und ca. 1,50 bis 2m tief sein. Dazu kommt die Filteranlage,

deren Volumen nach einer Faustregel 20-30 % des Teichvolumens beinhalten soll.

Also bei 15.000 l Teichvolumen 3000 - 4500 l Filterinhalt. Ein Filter kann

nie groß genug sein. Ein Koi sollte mindestens 1000 l gut

gefiltertes Wasser zur Verfügung haben. Ich selber halte 3000 - 4000 l

für sinnvoll. Wer bessere und wertvolle japanische Koi halten möchte

sollte seinen Teich beheizen können. Viele Gartenteiche sind wegen

ihrer Beschaffenheit für Koi untauglich. Bedenken Sie,

Koi werden riesengroß und man stellt ja auch keinen LKW

in eine PKW-Garage. Außerdem kann eine Vergesellschaftung von Koi

mit anderen Teichfischen wegen der Verträglichkeit von Behandlungsmitteln

bei Krankheiten und der verschiedenen Parasitenverträglichkeit zu Komplikationen führen.

 

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